Antworten auf die 9 häufigsten Backup-Fragen von MSPs (2026 Update)
von Adam Stuflick am 20.08.2026, 08:00:00
Im vergangenen Jahr hat sich viel getan:
- Ransomware nimmt inzwischen routinemäßig die Backup-Infrastruktur ins Visier, bevor die eigentliche Verschlüsselung startet.
- Cyberversicherer verlangen statt einfacher Checklisten konkrete Nachweise über Restore-Tests.
- Backup Exec wurde eingestellt.
- Sicherheitsupdates für Windows 10 wurden bis Oktober 2027 verlängert.
- Aufgrund von Verzögerungen in der Hardware-Lieferkette können MSPs keine zuverlässige Wiederherstellung auf identischer Hardware mehr gewährleisten.
In diesem Blogbeitrag beantworten wir die häufigsten Backup- und Recovery-Fragen von MSPs zu diesen Themen und liefern Ihnen damit klare Antworten, mit denen Sie die Datensicherungsstrategie Ihrer KMU-Kunden optimieren können.
Häufige Fragen von MSPs
- Was ist der Unterschied zwischen der 3-2-1-1-0 und der 3-2-1-Backup-Regel?
- Welche Arten von Unveränderlichkeit gibt es und welche Rolle spielen diese in einer Backup-Strategie?
- Wie sieht ein Wiederherstellungstest aus?
- Was verlangen Cyberversicherer inzwischen?
- Mein Backup-Anbieter wurde übernommen oder hat den Betrieb eingestellt. Was jetzt?
- Aufgrund der steigenden Kosten werde ich Hardware wohl nicht so schnell wechseln. Brauche ich trotzdem Image-Backups?
- Windows-10-ESU läuft jetzt bis 2027. Kann ich mit der Migration zu Windows 11 warten?
- Ändert sich durch Copilot oder KI in Microsoft 365 etwas daran, was ich sichern muss?
- Sollte Backup separat berechnet werden oder als Teil eines Dienstleistungspakets?
1. Was ist der Unterschied zwischen der 3-2-1-1-0 und der 3-2-1-Backup-Regel?
Die 3-2-1-Regel gilt weiterhin. Die zusätzliche „1" und „0" in 3-2-1-1-0 sind keine neue Erweiterung, sondern verdeutlichen, was ein korrekt umgesetztes 3-2-1-Setup schon immer umfassen sollte: mindestens eine unveränderliche Kopie sowie den Nachweis, dass eine Wiederherstellung tatsächlich möglich ist.
Da Ransomware inzwischen immer besser darin wird, Backup-Kopien zu finden und zu löschen, bevor sie das restliche Netzwerk verschlüsselt, gewinnt die gezielte Erkennung dieser Bedrohung an Bedeutung.
der Ransomware-Opfer erlebten Angriffsversuche auf ihre Backups, von denen 57% erfolgreich waren.
Sophos, 2024
Eine ordnungsgemäß implementierte externe Kopie der Daten musste von Anfang an sicherstellen, dass Angreifer keinen Zugriff hatten. Die Isolation war also von Anfang an das Ziel. Wenn Sie bei der Isolation oder bei Wiederherstellungstests Kompromisse eingehen, versagt das Konzept so oder so – egal, ob Sie es 3-2-1 oder 3-2-1-1-0 nennen.
Backup-Lösungen, die Backups auf lokale und Cloud-Medien kombinieren, erleichtern die Umsetzung dieser Regel. Der hybride Backup-Ansatz von NovaBACKUP vereint beispielsweise lokale und Cloud-Backups in einem einzigen Job und bietet somit eine benutzerfreundliche Lösung, die die Anforderungen an sichere externe Kopien erfüllt, ohne dass mehrere separate Backup-Jobs verwaltet werden müssen.
Lesen Sie hier unseren Leitfaden zur 3-2-1-Backup-Regel, um mehr darüber zu erfahren, wie Sie eine zuverlässige Strategie in unterschiedlichen Umgebungen aufsetzen. Und im nächsten Abschnitt erfahren Sie, welches Vorgehen bei unveränderlichen Kopien empfehlenswert ist.
2. Welche Arten von Unveränderlichkeit gibt es und welche Rolle spielen diese in einer Backup-Strategie?
Moderne Ransomware-Varianten suchen aktiv nach verbundenen Laufwerken, NAS-Volumes und zugänglichen Cloud-Speichern, mit dem Ziel vorhandene Backup-Kopien zu finden und zu löschen, bevor mit der eigentlichen Verschlüsselung der Systeme begonnen wird. Dies wird durch die bereits erwähnte 3-2-1- bzw. 3-2-1-1-0-Backup-Strategie verhindert, bei der eine unveränderliche Kopie Teil des Backups ist. Selbst wenn ein Angreifer über gültige Zugangsdaten verfügt, bleibt das Backup erhalten.
Es gibt drei miteinander kombinierbare Möglichkeiten, eine unveränderliche Kopie in Ihre Backup-Strategie zu integrieren.
- Unveränderlicher Speicher ist der gängigste Ansatz, vor allem bei Cloud-Speichern. Daten, die auf das Speichermedium geschrieben werden, sind über eine Funktion wie S3 Object Lock für einen festgelegten Zeitraum gesperrt. Solange diese Aufbewahrungsfrist nicht abgelaufen ist, kann weder ein Administrator noch ein Angreifer mit gültigen Zugangsdaten diese Kopie verändern.
- Softwareseitige Unveränderlichkeit ist keine Funktion des Speichers, sondern der Backup-Software selbst. Einige Plattformen wie NovaBACKUP nutzen Aufbewahrungssperren, durch die historische Backup-Sätze vor Änderungen geschützt werden. Dabei kombiniert NovaBACKUP Aufbewahrungsregeln mit einer Integritätsprüfung. Wenn eine Datei aus einem Backup-Satz entfernt wurde, sichert das System sie automatisch erneut, um die Vollständigkeit und Wiederherstellbarkeit des Datensatzes zu gewährleisten.
- Air-Gap- bzw. Offline-Kopien zählen zwar nicht zur Unveränderlichkeit, doch da eine vollständig getrennte Kopie nicht erreicht werden kann, ist eine Veränderung ebenfalls nicht möglich. Bänder und andere Wechselmedien haben nach wie vor ihren Platz – besonders in Branchen, für die eine räumliche Trennung der Daten notwendig ist. Sie müssen jedoch regelmäßig ausgewechselt und gewartet werden, da physische Datenträger mit der Zeit degradieren können.
Das bedeutet jedoch nicht, dass jedes Unternehmen alle Varianten der Unveränderlichkeit nutzen sollte. Unveränderlichkeit ist vor allem für risikoreiche, kritische oder regulatorisch sensible Systeme von Vorteil, beispielsweise bei Patienten- und Abrechnungsunterlagen, mit denen eine Arzt- oder Zahnarztpraxis täglich arbeitet. Kurzlebige Testumgebungen oder Workloads, für die bereits zuverlässige, versionierte Backups vorhanden sind, benötigen möglicherweise nicht alle diese Optionen. Die meisten KMU entscheiden sich für einen gemischten Ansatz: unveränderliche Kopien für die kritischsten Systeme und standardmäßige, versionierte Backups für alles andere.
Lesen Sie die vollständige Übersicht dazu in unserem Leitfaden zu unveränderlichen Backups für KMU.
3. Wie sieht ein Wiederherstellungstest aus?
Heutzutage reicht es nicht mehr aus, nur zu kontrollieren, ob ein Backup-Job fehlerfrei durchgelaufen ist. Bei regelmäßigen Wiederherstellungstests werden die Backups vollständig wiederhergestellt und überprüft, ob diese funktionsfähig sind. Im Folgenden sind die vier gängigsten Wiederherstellungstests aufgeführt, die die meisten Szenarien abdecken.
- Tabletop-Übungen sind ein strukturierter Durchlauf Ihres DR-Plans, bei dem keine Systeme berührt werden. Sie besprechen stattdessen ein Szenario – etwa einen Ransomware-Vorfall oder einen Serverausfall – Schritt für Schritt und decken so Lücken in Ihrem Prozess auf.
- Ein Datei-Restore ist der schnellste Weg zu prüfen, ob die Backups zugänglich und die darin enthaltenen Daten unbeschädigt sind. Stellen Sie dazu einzelne Dateien an einem separaten Ort wieder her und kontrollieren Sie, ob sich diese und die dazugehörigen Ordner öffnen lassen.
- Mit dem Wiederherstellungstest einer Datenbank oder Anwendung wird sichergestellt, dass Einträge und Einstellungen auch nach der Wiederherstellung noch funktionieren. Prüfen Sie bei der Wiederherstellung daher, ob die Anwendung bzw. Datenbank startet und gültige Daten zurückliefert.
- Mit einer vollständigen Systemwiederherstellung stellen Sie das komplette Betriebssystem, die Konfiguration und den Systemzustand in einer Testumgebung oder einer eingebundenen virtuellen Maschine wieder her. Nur mithilfe dieses Tests können Treiberkompatibilität, Bootverhalten und Netzwerkneukonfiguration unter realen Bedingungen untersucht werden.
Für kritische Systeme sollten Wiederherstellungstests von Dateien und Anwendungen/Datenbanken monatlich oder quartalsweise durchgeführt werden. Eine vollständige Systemwiederherstellung sollte mindestens einmal jährlich sowie direkt nach jeder größeren Änderung, beispielsweise dem Hinzufügen eines neuen Servers, einem Software-Upgrade oder einer Storage-Migration, durchgeführt werden.
war auf Backup-bezogene Fehler zurückzuführen, darunter beschädigte Backups und fehlgeschlagene Wiederherstellungen, die zu unwiederbringlichem Datenverlust führten.
IDC, 2024
Vergessen Sie nicht, jeden Schritt zu dokumentieren. Was genau wurde wiederhergestellt? Wie lange hat es im Vergleich zu Ihrem RTO gedauert? Wer hat den Test durchgeführt? Welche Fehler oder Prozessänderungen haben sich daraus ergeben? Erst durch diese Dokumentation wird aus der Aussage „Wir testen unsere Backups" ein Nachweis, wie er sowohl für eine solide DR-Planung als auch für Cyberversicherer erforderlich ist.
Weiterführende Lektüre
Wie Sie Ihren Notfallwiederherstellungsplan testen
Das vollständige Testkonzept mit RTO- und RPO-Zielen, Restore-Zeitplänen und Dokumentationspraktiken.
Zum Leitfaden4. Was verlangen Cyberversicherer inzwischen?
Für die meisten Versicherer gehören Checklisten und Fragebögen der Vergangenheit an. Stattdessen verlangen sie Nachweise konkreter Maßnahmen. Dazu gehören im Jahr 2026 drei nicht verhandelbare Voraussetzungen für den Versicherungsschutz:
- MFA
- EDR auf jedem Endpoint
- Unveränderliche und getestete Backups (Consilience, 2026)
Insbesondere bei Backups müssen Sie mit einer Frage rechnen, die inzwischen jeder Versicherer stellt: „Wann haben Sie den letzten Wiederherstellungstest durchgeführt und können Sie mir die Dokumentation zeigen?"
Das ist die wohl größte Veränderung seit unserem letzten Beitrag zu diesem Thema. Aus einem Formular, das einmal jährlich ausgefüllt wurde, ist ein Prozess geworden, der einem technischen Audit ähnelt. Die Frage knüpft direkt an die beiden vorherigen Punkte an. Unveränderlichkeit und Wiederherstellungstests zahlen sich nicht nur bei der eigentlichen Datenwiederherstellung aus. Sie helfen auch bei Versicherungsansprüchen und beim Nachweis der Compliance und können so Bußgelder vermeiden.
5. Mein Backup-Anbieter wurde übernommen oder hat den Betrieb eingestellt. Was jetzt?
Wenn Ihr Backup-Anbieter übernommen wurde oder seinen Betrieb eingestellt hat, sollte die Migration Ihrer Backup-Lösung höchste Priorität haben.
Leider ist das kein hypothetisches Szenario. Backup Exec, seit über 30 Jahren ein fester Bestandteil der Windows-Backup-Welt, wurde Anfang 2026 eingestellt. Der Verkaufsstopp ist am 31. März in Kraft getreten. Zwar laufen bestehende Installationen gemäß dem EOL-Plan, der im Jahr 2029 enden wird, weiter, es ist jedoch nicht mehr möglich, neue Lizenzen oder Wartungsverlängerungen zu erwerben.
Das ist aus zwei Gründen relevant:
- Das Datenformat der Backup-Dateien ist herstellerspezifisch. Je länger Sie mit der Migration warten, desto größer wird das Risiko, dass historische Daten unzugänglich werden, wenn die alte Software auf künftigen Betriebssystemen oder anderer Hardware nicht mehr startet.
- Sicherheitsupdates werden nur bis zum Ende des Produktlebenszyklus bereitgestellt. In regulierten Branchen stellt dies ein Compliance-Risiko dar, da im Rahmen von Audits die aktive Wartung Ihrer Backup-Kette verlangt wird.
Die vollständige Backup-Exec-Timeline sowie eine Checkliste für die Ablösung finden Sie in unserem Beitrag zum End of Life von Backup Exec.
„NovaBACKUP ist genau das, was ich brauche, und ich liebe die Software. Der Support ist großartig – immer erreichbar und lokal."
In unserer Fallstudie zu TLC Netcon erfahren Sie, wie Tony Linton nach der Einstellung seiner bisherigen Lösung eine neue Backup-Lösung gefunden hat.
6. Aufgrund der steigenden Kosten werde ich Hardware wohl nicht so schnell wechseln. Brauche ich trotzdem Image-Backups?
Ja, Image-Backups sind heutzutage sogar noch wichtiger.
Hardware fällt früher oder später aus. In der Regel sind Server für einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren ausgelegt (ServerMonkey, 2026), und einzelne Komponenten, insbesondere Festplatten, fallen häufig lange vor dem Austausch der gesamten Einheit aus. Ein aus Kostengründen verschobener Austausch der Hardware führt nicht unbedingt zu einer längeren Nutzungszeit und erhöht vielmehr das Risiko, dass der Server zu dem am wenigsten vorteilhaften Zeitpunkt ausfällt. Das heißt, dass die Behauptung „Ich wechsele wohl nicht so schnell die Hardware" höchstwahrscheinlich keine Entscheidung ist, die Sie beeinflussen können.
Zusätzlich besteht eventuell das Problem, dass Sie im Falle eines Hardware-Ausfalls oft keinen identischen Ersatz erhalten. Lieferzeiten für Halbleiter betrugen im März 2026 40 Wochen (Accuris, 2026), weshalb die prognostizierte Zahl der auszuliefernden Server nach unten korrigiert wurde (The Register/TrendForce, 2026). Wenn ein Server ausfällt, überbrücken MSPs die Lücke zunehmend mit generalüberholten Geräten, Modellen eines anderen Herstellers oder mit dem, was gerade verfügbar ist.
Das zeigt, wie wichtig ein zusätzlicher Wiederherstellungstest auf abweichender Hardware ist, damit sichergestellt werden kann, dass das System und die Anwendungen auch auf anderer Hardware einwandfrei starten.
Weiterführende Lektüre
Warum Sie einen vollständigen Systemwiederherstellungstest auf abweichender Hardware nicht überspringen sollten
Das vollständige Testkonzept erklärt, warum die Wiederherstellung auf abweichender Hardware ein Schritt ist, den Sie sich nicht leisten können zu überspringen.
Zum Leitfaden
7. Windows-10-ESU läuft jetzt bis 2027. Kann ich mit der Migration zu Windows 11 warten?
Zwar haben Sie jetzt mehr Zeit für das Upgrade von Windows 10 auf Windows 11, das bedeutet jedoch nicht, dass Sie bis zur letzten Minute warten sollten.
Microsoft hat die Extended Security Updates (ESU) für Windows 10 um ein Jahr bis Oktober 2027 verlängert (The Register, 2026) und Unternehmen können sich jederzeit für das zusätzliche Jahr anmelden. Da noch immer Hunderte Millionen PCs mit Windows 10 laufen und Upgrades angesichts der steigenden PC-Preise durch die KI-bedingte Knappheit bei RAM und Storage aufwendig und teuer sind, verschafft die Verlängerung dringend benötigten Spielraum.
ESU deckt allerdings nur Sicherheitspatches ab. Microsofts technischer Support wird dadurch nicht wiederhergestellt und mögliche Compliance-Probleme für Kunden in regulierten Branchen werden dadurch ebenfalls nicht gelöst. Selbst mit Sicherheitspatches kann der Einsatz nicht mehr unterstützter Software bei einem Audit oder der Verlängerung einer Cyberversicherung zu Fragen führen. Und erfüllt die bestehende Hardware eines Kunden die TPM-2.0- und Secure-Boot-Anforderungen von Windows 11 nicht, wird auch mit dem zusätzlichen Jahr neue Hardware benötigt.
Tipp: Wenn das Problem nicht in der Migration selbst, sondern an den Hardwarekosten liegt, lohnt sich ein Blick auf generalüberholte Leasing-Rückläufer.
Unabhängig davon, für welche Option Sie sich entscheiden, sollten Sie die Migration wie jede andere Umstellung behandeln. Sichern Sie den Rechner, bevor Sie Änderungen vornehmen, und führen Sie direkt im Anschluss an das Backup einen Wiederherstellungstest durch. So können Sie im Falle von Problemen mit Windows 11 zu Windows 10 zurückkehren.
In unserem Leitfaden zur Vorbereitung auf das Support-Ende von Windows 10 finden Sie neben hilfreichen Informationen auch eine Migrations-Checkliste.
8. Ändert sich durch Copilot oder KI in Microsoft 365 etwas daran, was ich sichern muss?
Copilot ist keine neue Datenkategorie, die gesondert gesichert werden muss, erhöht jedoch die Menge der erstellten Daten und die Geschwindigkeit, mit der diese erstellt werden.
Das bedeutet in der Regel, dass ein M365-Backup heute einen umfangreicheren Datenbestand abdeckt als noch vor einem Jahr. Die in Microsoft integrierten Funktionen sind nicht dazu ausgelegt, eigenständig wiederherstellbare Backups zu erstellen und bieten keinen Schutz vor Ransomware oder Daten, die von Copilot überschrieben wurden. Da sich am Shared-Responsibility-Modell auch mit Copilot nichts geändert hat, empfiehlt Microsoft in seinen Nutzungsvereinbarungen nach wie vor den Einsatz einer Drittlösung, um diese Lücken zu schließen.
Für die automatisierte Sicherung von E-Mail, Kalender, Kontakten, Aufgaben, SharePoint, OneDrive, Gruppen und Teams sind Lösungen wie das Microsoft 365 Backup and Archive Add-on von NovaBACKUP geeignet. Sie ermöglichen eine granulare Wiederherstellung einzelner Dateien, Ordner oder Nachrichten. Außerdem bieten sie Funktionen für Aufbewahrung und Compliance, wie auditfähige Logs, Compliance-Tags und eDiscovery. Damit eignen sie sich besonders für Kunden, die nachweisen müssen, wo ihre Daten gespeichert wurden.
9. Sollte Backup separat berechnet werden oder als Teil eines Dienstleistungspakets?
Backups gehören in ein Dienstleistungsangebot, und das aus einem einfachen Grund: Backups sind der einzige Service in Ihrem Stack, der einen vollständigen Datenverlust verhindern kann. Ein weiterer wichtiger Grund für die Bündelung ist, dass sich dadurch der Vertriebsprozess erheblich vereinfacht. Wenn das Backup als Einzelposten ausgewiesen ist, müssen Sie jede Position – inklusive des zum Job gehörenden Cloud-Speichers – begründen. Zudem müssen Sie den Preis gegenüber jedem Einzelangebot, das der Kunde anderswo erhalten hat, verteidigen. Wenn das Backup Teil eines Pakets ist, verkaufen Sie dem Kunden kein Produkt, sondern die Fähigkeit, sein Geschäft im Ernstfall wiederherzustellen.
Service
In Branchenumfragen, in denen MSPs gefragt werden, welche Dienstleistungen nicht verhandelbar sein sollten, landet Backup regelmäßig an oder nahe der Spitze.
ChannelE2E, 2024; MSPGlobal, 2025
Die Einbindung der Backup-Software in Ihren monatlichen Service reduziert außerdem die Anzahl der Plattformen, die Ihr Team betreuen muss. So werden Ihre Techniker zu Experten für ein oder zwei Tools statt für zehn verschiedene. Durch die Bündelung haben Sie außerdem die volle Kontrolle über das Ergebnis, da Sie die Infrastruktur von Anfang bis Ende kontrollieren und genau wissen, wo Sie suchen müssen, wenn etwas nicht stimmt.
Wie NovaBACKUP unterstützen kann
Wie kann NovaBACKUP unterstützen?
NovaBACKUP unterstützt lokale und Cloud-Backups für Windows-PCs, Windows Server, Hyper-V und SQL Server. Dabei stehen Ihnen unveränderliche und hybride Speicheroptionen sowie ein zentrales Dashboard zur Verfügung, über das sich alle Backup-Aufträge an einem Ort verwalten lassen.
Kontaktieren Sie uns, damit wir gemeinsam besprechen können, wie wir Sie mit unserem Managed-Backup-Service unterstützen können.
Quellen
- Sophos. The Impact of Compromised Backups on Ransomware Outcomes. 2024
- Sophos. State of Ransomware 2025
- IDC. The State of Disaster Recovery and Cyber-Recovery. 2024
- The Register, citing TrendForce. AI now gobbling up power and management chips for servers. April 2026
- Accuris. The Slow Burn Becomes a Flash Point. 2026
- The Register. Microsoft extends Extended Updates for Windows 10. June 2026
- Microsoft Services Agreement
- Consilien. Cyber Insurance Requirements: 2026 Readiness Checklist. 2026
- ChannelE2E. 2024 Top Vertical Market MSPs. 2024
- MSPGlobal. State of the Industry Report, Q2 2025
- ServerMonkey. When to Replace a Business Server: 5 Signs It's Time. 2026
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