NovaBACKUP Blog | Datensicherung leicht gemacht

NovaBACKUP Spring Release: Mehr Kunden mit weniger Aufwand verwalten

Geschrieben von Nathan.Fouarge | 27.04.2026 14:41:46

Mit dem Spring Release von NovaBACKUP wird die Verwaltung von Backups für mehrere Kunden vereinfacht. Die mandantenfähige Benutzerverwaltung wird erweitert, rollenbasierte Berechtigungen werden eingeführt und Push-Updates für Agenten können direkt aus dem zentralen Management heraus ausgeführt werden. Hinzu kommt eine umfangreiche Liste mit Bugfixes und Stabilitätsverbesserungen.

Ganz gleich, ob Sie als MSP Dutzende Kundenumgebungen verwalten oder als IT-Administrator eine strengere Zugriffskontrolle benötigen, das neue Release ist speziell auf Ihre Arbeitsabläufe zugeschnitten.

 

In diesem Beitrag erfahren Sie, was neu ist

Dieser Blogbeitrag fasst die Highlights zusammen. Eine vollständige technische Übersicht finden Sie hier:

Mandantenverwaltung

NovaBACKUP hat Kundendaten schon immer voneinander getrennt. Wer über ein MSP-Konto Backups für mehrere Kunden verwaltet hat, konnte sich darauf verlassen, dass jeder Kunde ausschließlich seine eigenen Backup-Sets sehen kann. Was bisher gefehlt hat, war die Möglichkeit, diesen Kunden oder anderen Parteien einen eigenen Login zu geben.

Neu:

Ab sofort können MSPs für jeden Kunden ein separates Konto anlegen. Diese können sich dann einloggen und sehen ausschließlich ihre eigene Umgebung. Neben Kundenkonten können auch Konten für Teammitglieder, Reseller oder Agenturpartner erstellt werden. Dabei können die Zugriffsrechte jeweils genau angepasst werden. Über das Navigationsmenü können Administratoren direkt zwischen Konten wechseln und so jede Umgebung verwalten, ohne sich ab- und wieder anmelden zu müssen.

Wichtigste Funktionen:

  • Anlegen individueller Konten für Kunden, Mitarbeiter, Reseller oder Agenturpartner
  • Jeder Account hat ausschließlich Zugriff auf die eigene Umgebung.
  • Benutzer, Gruppen, Speicher und Rollen werden pro Mandant verwaltet.
  • Untergruppen erben die Mandantenzugehörigkeit automatisch von der übergeordneten Gruppe.
  • S3-kompatible und Cloud-Speicherkonten können einem bestimmten Mandanten zugeordnet werden.
  • Schutzfunktionen verhindern das versehentliche Löschen des Standard-Mandanten oder der Standard-Rolle.

Warum das wichtig ist

Die Isolierung der Daten war bereits in vorherigen Versionen vorhanden. Neu ist die Möglichkeit zur Selbstverwaltung für die Verantwortlichen dieser Daten.

 

Ihre Kunden können sich selbst einloggen und ihren Backup-Status prüfen, ohne Sie anrufen zu müssen.

 

Ein Reseller-Partner kann seine eigene Kundengruppe verwalten, ohne Zugriff auf Ihre gesamte Umgebung zu benötigen.

 

Ihr internes Team lässt sich mit genau den Berechtigungen ausstatten, die zur jeweiligen Rolle passen.

Beispiele aus der Praxis:

  • Sie betreuen 30 KMU-Kunden und möchten jedem Kunden einen eigenen Login bereitstellen, damit sie ihren Backup-Status prüfen und Wiederherstellungspunkte selbstständig einsehen können, ohne jemals die Daten oder Umgebungen anderer Kunden zu sehen.
  • Sie arbeiten mit Reseller-Partnern oder Drittanbietern zusammen, die einen Teil Ihrer Kunden betreuen. Legen Sie Konten an, die genau auf diese Kunden beschränkt sind. So können die Partner eigenständig arbeiten, ohne Zugriff auf den Rest Ihrer Umgebung zu haben.
  • Sie nehmen einen neuen Kunden auf und möchten dessen Umgebung sauber einrichten. Das heißt, Sie legen ein Konto an, weisen einen Speicher zu, fügen Agenten hinzu und übergeben den Login, ohne dabei mit bestehenden Kundenumgebungen in Berührung zu kommen.

Rollenbasierte Berechtigungen

Die Verwaltung von Mandantenkonten und rollenbasierte Berechtigungen sind eng miteinander verbunden. Sobald Sie separate Konten für Kunden, Teammitglieder, Reseller und Partner anlegen, stellt sich die Frage, worauf jedes Konto Zugriff hat.

Neu:

Ab sofort haben Sie die Möglichkeit, angepasste Rollen mit detaillierten, kategoriebasierten Berechtigungen zu erstellen und jedem angelegten Konto zuzuweisen. Die Berechtigungen stehen für alle wichtigen Bereiche der zentralen Verwaltung zur Verfügung. Dadurch können Sie genau steuern, welche Aktionen jeder Benutzer ausführen darf und auf welche Informationen sie Zugriff haben.

Berechtigungskategorien:

  • Agenten und Gruppen: Anzeigen, Bearbeiten oder vollständige Kontrolle über Agenten, Gruppen und zugehörige Speicher
  • Cloud-Speicherkonten: Anzeigen oder Bearbeiten von Cloud-Speicherkonfigurationen
  • Dashboard: Dashboard für autorisierte Agenten und Gruppen anzeigen oder bearbeiten
  • Jobs: Jobverlauf und Protokolle einsehen, Backup-Jobs bearbeiten, starten oder stoppen, Wiederherstellungs-Jobs anlegen
  • Rollen: Rollen anzeigen oder bearbeiten – mit der zusätzlichen Sicherheit, dass Benutzer keine Rollen mit mehr Rechten erstellen oder vergeben können, als sie selbst besitzen

Weitere Verbesserungen:

  • Berechtigungen, um Mandanten anzuzeigen und zu bearbeiten, können pro Rolle zugewiesen werden. Damit lässt sich steuern, wer Mandantendaten sehen oder ändern darf.
  • Erstellung von Unterbenutzern durch MSPs: MSP-Benutzer können Unterbenutzer mit gleichen oder geringeren Berechtigungen anlegen. Ein Beispiel ist die Rolle „Technical MSP", die einen schreibgeschützten Zugriff ermöglicht und sich an Support-Mitarbeiter richtet, die Zugriff benötigen, aber keine Änderungen vornehmen dürfen.

Warum das wichtig ist

Mithilfe der Kombination aus Mandantenkonten und rollenbasierten Berechtigungen können Sie die tatsächliche Struktur Ihres Unternehmens in NovaBACKUP abbilden.

 

Ein Kunde erhält einen Login, der auf seine Umgebung beschränkt ist.

 

Ein Vertriebspartner erhält Zugriff auf seinen Teil Ihrer Anwendung.

 

Ein Junior-Techniker sieht den Job-Status, ohne Konfigurationen verändern zu können.

 

Ein Senior-Administrator hat vollständigen Zugriff.

Jeder Nutzer sieht genau die Informationen, die er sehen muss – und keine, die er nicht sehen darf.

Beispiele aus der Praxis:

  • Ihre Level-1-Supporttechniker müssen den Status der Backup-Jobs prüfen und die Protokolle einsehen können, aber keine Jobs verändern oder Speichereinstellungen anpassen dürfen.
  • Ein Kunde erhält einen Login, der auf seinen Mandanten beschränkt ist. Er soll seinen Backup-Status einsehen und Wiederherstellungsjobs erstellen können, jedoch keine Backupjobs ändern oder Speicherkonfigurationen anpassen dürfen.
  • Ein Reseller-Partner verwaltet einen Teil Ihrer Kunden. Er benötigt volle Kontrolle über die Agenten und Jobs seiner Kunden, soll aber weder Ihre anderen Kunden sehen noch Ihre Speicherkonten verändern können.

Push-Updates für Agenten

Bisher musste man auf jedes einzelne System separat zugreifen, um Backup-Agenten bei Kunden auf den neuesten Stand zu halten.

Neu:

Ab sofort können Updates für den Backup-Client direkt aus dem zentralen Management heraus per Push-Update auf jeden verbundenen Agenten übertragen werden. Es gibt keinen Koordinationsaufwand mit Endbenutzern und es ist kein manuelles Anfassen jedes einzelnen Endpunkts erforderlich.

Der Updateverlauf bietet Ihnen eine vollständige Übersicht über alle Updates, einschließlich:

  • Welche Prozesse ausgeführt wurden
  • Protokollmeldungen während des Updates
  • Inkludierte Dateien, mit der Möglichkeit, Protokolle zur Überprüfung herunterzuladen

Warum das wichtig ist

Veraltete Backup-Clients bergen ein hohes Risiko. Bislang erforderte das Aktualisieren für MSPs mit vielen Endpunkten entweder eine Abstimmung mit den Kunden oder einen eigenen Bereitstellungsprozess.

 

Bugs bleiben ungelöst und Kompatibilitätsprobleme treten auf, wenn Clients veraltete Versionen verwenden.

 

Neue Verbesserungen stehen nicht zur Verfügung — darunter neue Funktionen, Performance-Optimierungen und Sicherheitsupdates.

 

Jetzt sind es nur noch ein paar Klicks im Web-Dashboard — ohne Abstimmung mit Kunden oder eigenen Bereitstellungsprozess.

Beispiele aus der Praxis:

  • Eine neue Version des Backup-Clients mit einem kritischen Fix ist verfügbar. Anstatt mit jedem Kunden ein Wartungsfenster abzustimmen, können Sie das Update außerhalb der Geschäftszeiten direkt aus dem zentralen Management auf alle betroffenen Agenten übertragen. So ist alles erledigt, bevor der Arbeitstag beginnt.

  • Ein Agent bei einem Kunden läuft auf einer älteren Version und zeigt unregelmäßiges Backup-Verhalten. Sie führen das Update per Push-Update durch, prüfen das Protokoll und schließen das Ticket, ohne einen Techniker loszuschicken oder dem Kunden unnötigen Aufwand zu verursachen.

  • Sie rollen ein Update in einer großen Umgebung aus und möchten sicherstellen, dass jeder Agent erfolgreich aktualisiert wurde, bevor Sie fortfahren. Das Verlaufsprotokoll des Updates im zentralen Management liefert einen vollständigen Audit-Trail pro Agent, sodass Sie Fehler erkennen und betroffene Agenten bei Bedarf erneut aktualisieren können.

Bugfixes und andere Verbesserungen

Dieses Release umfasst eine umfangreiche Liste mit Fehlerbehebungen und weiteren Verbesserungen, die sowohl die Verwaltungskonsole als auch den Backup-Client betreffen. Das vollständige Änderungsprotokoll enthält alle Details. Im Folgenden heben wir einige der relevanten Veränderungen hervor.

Zuverlässigkeit und Datenintegrität

  • Wiederherstellung mehrerer VMs oder SQL-Instanzen an alternativen Speicherorten: NovaBACKUP erstellt bei der Wiederherstellung an einem alternativen Speicherort nun für jede VM bzw. jede SQL-Instanz einen eigenen Ordner, um zu verhindern, dass Dateien sich gegenseitig überschreiben.
  • Mount-Funktion funktioniert jetzt mit Plugin-Backups: Bisher schlug die Mount-Funktion fehl, wenn sich in einem Backup-Job neben regulären Dateien auch SQL-, Hyper-V- oder System-State-Daten befanden. Dieses Problem ist jetzt behoben.
  • Hyper-V und SQL in einem einzigen Job auf nicht-englischen Betriebssystemen: Kombinierte Hyper-V- und SQL-Backup-Jobs funktionieren jetzt korrekt auf Betriebssystemen mit nicht-englischer Spracheinstellung.

Verwaltungskonsole und Benutzerfreundlichkeit

  • Prüfung von Anmeldedaten für Netzwerkgeräte: Netzwerkgeräte bestehen die Anmeldedaten-Validierung nun auch dann, wenn bereits eine offene Verbindung besteht. Falsche Ergebnisse bei der Zugangsdatenprüfung gehören damit der Vergangenheit an.
  • Korrekturen an der Benutzeroberfläche: Es wurden mehrere Probleme behoben, darunter fehlende Bezeichnungen für Felder, das Verhalten der Scrollleiste sowie nicht korrekt angezeigte Elemente.
  • Korrekturen in der Gruppenverwaltung: Es wurden eine Reihe von Fehlern bei der Gruppenverwaltung behoben. Dazu gehören das Verschwinden von Agenten beim Verschieben in neue Gruppen, Fehler beim Löschen von Gruppen mit Untergruppen sowie Probleme für Benutzer, die nur auf Untergruppen zugreifen können.
  • Performance-Verbesserungen: Allgemeine Leistungsverbesserungen bei der Datenaufbewahrung und -wiederherstellung. Zudem wird die Registerkarte „Run as" in den Einstellungen für Dateisicherungsaufträge deutlich schneller geladen.

Häufig gestellte Fragen

FAQ

Ist für die Mandantenverwaltung eine separate Lizenz pro Mandant erforderlich?

Nein, denn die Mandantenverwaltung ist Teil des zentralen Managements von NovaBACKUP und erfordert keine zusätzlichen Lizenzen pro Mandant. Die vorhandene Lizenz deckt diese Funktion ab.


FAQ

Kann ein Benutzer mehreren Mandanten angehören?

Ja. Benutzer können einem oder mehreren Mandanten zugewiesen werden. Das ist besonders nützlich für Senior-Administratoren oder Account-Manager, die Einblick in mehrere Kundenumgebungen benötigen, ohne sich dafür jeweils neu anmelden zu müssen.


FAQ

Was geschieht mit den bestehenden Benutzern und Agenten, wenn ich mit der Einrichtung von Mandantenkonten beginne?

Die bestehende Konfiguration bleibt unverändert. Agenten, Benutzer und Backup-Daten bleiben dem Standard-MSP-Konto zugeordnet. Das Anlegen neuer Mandantenkonten ist optional. Sie können in Ihrem eigenen Tempo Konten für Kunden, Teammitglieder oder Partner anlegen, ohne dass laufende Backup-Prozesse beeinträchtigt werden.


FAQ

Kann ich eigene Rollen erstellen oder bin ich auf vordefinierte Rollen beschränkt?

Sie können individuelle Rollen erstellen. Die Berechtigungen sind nach Kategorien gegliedert, zum Beispiel Agenten und Gruppen, Cloud-Speicherkonten, Dashboard, Jobs, Benachrichtigungen, Berichte und Rollen. Innerhalb jeder Kategorie können Sie zwischen Lesezugriff und vollständigem Bearbeitungszugriff wählen. Vordefinierte Rollen wie die lesebeschränkte „Technical-MSP"-Rolle stehen als Ausgangspunkt zur Verfügung, sind aber keine Pflicht.


FAQ

Können Push-Updates auf alle Agenten gleichzeitig übertragen werden oder nur auf einzelne?

Push-Updates werden über die Agenten-Detailseite im zentralen Management auf einzelne Agenten übertragen. Im Verlaufsprotokoll sehen Sie den Status pro Agent, sodass Sie jederzeit nachvollziehen können, welche Agenten erfolgreich aktualisiert wurden.


FAQ

Muss der Agent online sein, um ein Push-Update zu erhalten?

Ja. Er muss mit dem zentralen Management verbunden sein, um ein Push-Update empfangen zu können. Ist ein Agent zum Zeitpunkt des Updates offline, wird die Aktualisierung ausgelöst, sobald er wieder verbunden ist. Das Verlaufsprotokoll gibt jederzeit Auskunft über den Update-Status der einzelnen Agenten.


FAQ

Sind die Verbesserungen für Hyper-V- und SQL-Backups auf allen unterstützten Betriebssystemen verfügbar?

Ja. Der Fix betrifft kombinierte Hyper-V- und SQL-Backup-Jobs, die auf Betriebssystemen mit nicht-englischer Spracheinstellung fehlgeschlagen sind. Das Problem ist nun in allen unterstützten Betriebssystemsprachen behoben.

 

Was kommt als Nächstes?

Diese Updates sind ab sofort verfügbar. Weitere Informationen und praktische Einstiegshilfen finden Sie hier:

Kostenlose Testversion von NovaBACKUP Managed Backup